Die Artemed Fachklinik Bad Oeynhausen von außen

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St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt stärkt internistisches Profil durch Kooperation mit spezialisiertem Crohn-Colitis-Zentrum

Ausbau der gastroenterologischen Versorgung und engere Verzahnung mit Viszeral- und Adipositaschirurgie

Das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt erweitert sein medizinisches Angebot im Bereich der Inneren Medizin durch eine enge Kooperation mit dem Interdisziplinären Crohn Colitis Centrum (iCCC). Mit der räumlichen Eingliederung der spezialisierten Praxis am Standort wird die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) strukturell ausgebaut und abteilungsübergreifend organisiert. 

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa erfordern eine langfristige, koordinierte Betreuung. Durch die direkte Anbindung der Praxis an das Krankenhaus werden ambulante Diagnostik, medikamentöse Therapie, endoskopische Verfahren und stationäre Behandlungsschritte künftig eng aufeinander abgestimmt. Ziel ist eine kontinuierliche Versorgung mit klar definierten Behandlungswegen insbesondere bei komplexen oder komplikationsreichen Verläufen. 

Prof. Dr. Jürgen Stein, Leiter des iCCC, übernimmt zugleich die Funktion des Sektionsleiters Gastroenterologie im Krankenhaus. Damit wird die Kooperation nicht nur fachlich, sondern auch organisatorisch verankert. „Im Interdisziplinären Crohn Colitis Centrum bündeln wir Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Ernährungsmedizin, Radiologie, Pathologie und Psychosomatik unter einem Dach. Ergänzt wird dies durch spezialisierte Pflege- und Case-Management-Strukturen. Regelmäßige interdisziplinäre Fallkonferenzen ermöglichen eine strukturierte und individualisierte Therapieplanung insbesondere bei komplexen Krankheitsverläufen. Ein fester Bestandteil unseres Konzepts sind zudem Patientenschulungen, die die Krankheitskompetenz stärken und die Therapietreue fördern. Parallel dazu sichern kontinuierliche ärztliche Fortbildungen die Behandlung auf aktuellem wissenschaftlichem Stand“, so Prof. Stein. 

Ein weiterer Baustein der internistischen Profilbildung ist die strukturierte Versorgung von Patientinnen und Patienten mit akuten atraumatischen Bauchschmerzen im Sinne einer Abdominal Pain Unit (APU). Grundlage ist ein standardisierter, fachübergreifender Behandlungspfad in der Notfall- und Akutversorgung. Im Mittelpunkt steht ein interdisziplinärer Ansatz, bei dem verschiedene beteiligte Fachdisziplinen eng zusammenarbeiten, um Diagnostik und Therapie bei komplexen abdominalen Beschwerdebildern schnell, zielgerichtet und abgestimmt einzuleiten. Ziel ist es, Behandlungsqualität, Patientensicherheit und Effizienz in der Versorgung weiter zu verbessern.

„Mit der Integration des iCCC stärken wir unser Profil als spezialisierter Versorgungsstandort für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Die strukturierte interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert fachlichen Austausch und gemeinsame Behandlungspfade. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das eine Versorgung aus einer Hand, kürzere Entscheidungswege und individuell abgestimmte Therapiekonzepte“, so Marius Trabert, Geschäftsführer des St. Elisabethen Krankenhauses.

Die Weiterentwicklung des Hauses umfasst auch die Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie. Schon seit 2025 leitet der erfahrene Viszeralchirurg Prof. Dr. med. Thomas W. Kraus als Chefarzt die Abteilung und stärkt die chirurgischen Schwerpunkte in enger Abstimmung mit der Inneren Medizin. Thomas Kraus ist ein ausgewiesener chirurgischer Experte für Darmchirurgie und hat auch schon früher an großen Zentren für entzündliche Darmerkrankungen sowie chirurgische Onkologie leitend gearbeitet. 

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Adipositas- und metabolischen Chirurgie, die personell und konzeptionell gestärkt wird. Mit Sofia Theodoridou übernimmt eine international erfahrene Spezialistin die ärztliche Leitung dieses Bereichs. Ihre Expertise geht über etablierte minimalinvasive Standardverfahren wie Schlauchmagen- und Bypass-Operationen hinaus und umfasst insbesondere komplexe Revisionsoperationen im Oberbauch nach vorausgegangenen bariatrischen oder Refluxeingriffen. Ergänzt wird das operative Spektrum durch eine spezialisierte Ernährungsberatung, die Patientinnen und Patienten vor und nach dem Eingriff begleitet. Ziel ist eine langfristig stabile Therapie, bei der chirurgische, internistische und ernährungsmedizinische Aspekte ineinandergreifen. 

Durch die Einbindung von Prof. Stein wird die Adipositas- und metabolischen Chirurgie zusätzlich um konservative und endoskopische Therapieansätze ergänzt. Adipositas wird dabei als komplexes Krankheitsbild verstanden, das eine interdisziplinäre und multimodale Behandlung erfordert.

Darüber hinaus entsteht innerhalb der Allgemein- und Viszeralchirurgie ein weiterer Schwerpunkt mit dem Aufbau eines Beckenboden-Zentrums für proktologische Erkrankungen. Die sektionsleitende Verantwortung übernimmt die erfahrene Viszeralchirurgin Dr. Eun Young Cho. Behandelt werden sowohl entzündliche und nicht-entzündliche Erkrankungen des Enddarms und des Beckenbodens, darunter Inkontinenzerkrankungen sowie komplexe Befunde wie Fisteln, Abszesse oder rezidivierende Fissuren. Ergänzend kommen moderne minimalinvasive Verfahren wie laserchirurgische Techniken und die elektrische Beckenbodenstimulation zum Einsatz. 

Mit der neu etablierten Kooperation mit dem Interdisziplinären Crohn Colitis Centrum und der gezielten Profilierung der Allgemein-, Viszeral- und Tumorchirurgie erweitert das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt sein medizinisches Leistungsspektrum im Bereich komplexer gastroenterologischer und metabolischer Erkrankungen. Die interdisziplinäre Abstimmung stärkt dabei die kontinuierliche und koordinierte Versorgung der Patientinnen und Patienten.

Über das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt

Das St. Elisabethen Krankenhaus in Frankfurt Bockenheim blickt auf eine lange Tradition als zentrale Anlaufstelle in der Grund- und Regelversorgung der Region zurück und hat sich gleichzeitig als hochspezialisierter Anbieter medizinischer Leistungen etabliert. Seit der Übernahme durch die Artemed Klinikgruppe im August 2019 zeichnet sich das Haus durch klare fachliche Schwerpunkte und die Ausbildung interdisziplinärer Zentren aus. Es ist Teil des universitären Thoraxzentrums Frankfurt und verfügt außerdem über ein Zentrum für Verdauungsorgane, ein Zentrum für den Bewegungsapparat mit einem Alterstraumazentrum sowie ein Zentrum für Gynäkologie und Geburtshilfe.

https://www.elisabethen-krankenhaus-frankfurt.de/ 

Über die Artemed SE

Die Artemed Gruppe mit Sitz im oberbayerischen Tutzing ist ein mittelständisch geprägtes Gesundheitsunternehmen mit über 10.000 Mitarbeitern, dem 19 Krankenhäuser in ganz Deutschland und zwei in China angehören. Weiter betreibt die Artemed durch eine eigene Stiftung medizinische Projekte in Myanmar, Tansania und Bolivien. Die Artemed Kliniken zeichnen sich durch höchste klinische Kompetenz sowohl in der Grund- und Regelversorgung, in der Not- und Dringlichkeitsversorgung sowie hochspezialisierten medizinischen Bereichen aus.

www.artemed.de

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