Die Artemed Fachklinik Bad Oeynhausen von außen

Artemed Fachklinik Prof. Dr. Dr. Salfeld
Portastraße 33-35
32545 Bad Oeynhausen
Tel.: 05731 182-0
Fax: 05731 182-100
info-bo@artemed.de

Pflegefachmann und Pflegefachfrau schauen gemeinsam in einen Laptop

Als Patient in unserem Hause möchten wir, dass Sie sich von Anfang an wohlfühlen. Unser Team steht Ihnen deshalb jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Fragen Sie uns einfach oder informieren Sie sich gleich hier.

Informationen für Patienten

Machen Sie hier einen Venen-Selbsttest, mit dem Sie überprüfen können, inwieweit Sie anfällig für Venenerkrankungen oder ob Ihre Venen eventuell schon erkrankt sind.

Oder besuchen Sie eine unserer kostenlosen Informationsveranstaltungen, die wir regelmäßig anbieten.
 

Tanz-Venengymnastik

  • Anleitung

    Neben medizinisch und kosmetisch optimalen Ergebnissen streben wir eine nachhaltige Beschwerdefreiheit unserer Patienten an. Um einer (erneuten) Krampfaderbildung vorzubeugen, empfehlen wir deshalb regelmäßige Venengymnastik. Dabei haben wir festgestellt, dass die bisherigen Übungen zwar zur Kenntnis genommen, aber nach dem Klinikaufenthalt meist nicht weiter durchgeführt wurden.

    Aus diesem Grund haben die Venenspezialisten der Artemed-Fachklinik Bad Oeynhausen in Kooperation mit Physiotherapeuten sowie Choreographen der Tanzschule SDance eine unterhaltsame Form der Venengymnastik entwickelt, die gezielt die Beinmuskulatur anspricht.

    Durch kurze choreographische Folgen zu animierender Musik lernen Sie - je nach Belastbarkeit -, sich zu bewegen. Diese Form der Gymnastik führt zu schnellen Erfolgen und hat weitere positive Effekte: Die Übungen sprechen fast alle Muskelgruppen an, Sie fühlen sich insgesamt entspannter und konzentrieren sich nicht ausschließlich auf evtl. vorhandene Beschwerden.

    Die von uns entwickelte TanzVenenGymnastik konnte sich auch in der Praxis bewähren: Seit der offiziellen Vorstellung am 18. Februar 2006 in der Artemed-Fachklinik Bad Oeynhausen finden nun 3x wöchentlich TanzVenenGymnastik-Kurse bei uns statt. Die Kurse sind kostenlos, und auch Besucher von außerhalb sind herzlich willkommen. Nach der fachgerechten Einübung der TanzVenenGymnastik in unseren Einführungskursen in der Klinik kann diese dann zu Hause einfach mit der TanzVenenGymnastik-DVD fortgeführt werden.

    Elvira Fust, verantwortlich für die wissenschaftliche und medizinische Betreuung der TanzVenenGymnastik: "Die entwickelten Bewegungseinheiten sind bestens geeignet, den Venenblutrückfluss extrem zu fördern und das Thromboserisiko deutlich zu senken. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dadurch zukünftigen Venenerkrankungen vorgebeugt werden kann."

    Haben Sie Fragen zu unserer TanzVenenGymnastik oder möchten Sie die TanzVenenGymnastik-DVD für €9,90 - bestellen? Rufen Sie uns gern unter 05731 182-0 an.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Wann ist eine Krampfaderoperation notwendig

    Jeder Patient mit einer chronisch venösen Insuffizienz ist ein behandlungsbedürftiger Patient. Auch im Anfangsstadium weist eine leichte Schwellung bereits auf ein Fehlverhalten der venösen Funktion hin. Ohne Therapie kommt es zum Fortschreiten des Krankheitsbildes und zu Veränderungen an der Haut bis zum Ulcus cruris ("offenes Bein"). Je früher Krampfadern behandelt werden, desto größer ist die Chance, dass sich das tiefe Venensystem erholt und eine Stauung mit ihren Folgen ausbleibt. Nur durch eine frühzeitige Behandlung lassen sich akute Krankheitsbilder vermeiden.

  • Wo bleibt das Blut nach der OP?

    Die oberflächlichen Venen transportieren nur ca. 10% des Blutes aus dem Bein zurück. 90% fließt über die tiefen Venen zurück. Wenn die oberflächlichen Venen zu Krampfadern verändert sind, haben diese überhaupt keine Transportfunktion mehr. Nach der Operation sind die tiefen Venen problemlos in der Lage, das gesamte Blut aus dem Bein zum Herzen zurückzubefördern. Neue Wege brauchen sich nicht zu bilden.

  • wie lange wirkt die Betäubung?

    Die Betäubung hält je nach verwendetem örtlichem Betäubungsmittel ca. 2-6 Stunden an. Dieses reicht für die Operation sicher aus. Nach der Operation ist der postoperative Schmerz durch die anhaltende Wirkung des Betäubungsmittels noch ausgeschaltet. Setzt dieser ein, stehen Schmerzmittel in verschiedenen Stärken zu Verfügung. Sie dürfen und sollen nach der Operation beim ersten Auftreten von Schmerzen Schmerzmittel anfordern.

  • Wie lange muss ich nach der OP in der Klinik bleiben?

    Die Dauer des Aufenthaltes in der Klinik ist abhängig vom Befund. Kleine Seitenäste im Ober- und Unterschenkelbereich werden ambulant operiert. Hier können Sie die Klinik nach der Operation sofort verlassen. Bei größeren Eingriffen mit Leisten- und Kniekehlenschnitten kann der stationäre Aufenthalt 3-5 Tagen andauern. Der stationäre Aufenthalt verlängert sich bei vorliegenden Komplikationen, wie Ulcus cruris ("offenes Bein"), Thrombosen und Infekten sowie bei Rezidiveingriffen, das heißt, wenn im selben Gebiet schon einmal voroperiert wurde.

  • Wie oft muss ich nach der OP in die Klinik kommen?

    In der Regel bleibt die postoperative Betreuung in der Hand des einweisenden Arztes, wie des Phlebologen, Dermatologen oder auch des Hausarztes und Internisten sowie des Chirurgen. Selbstverständlich kann sich jeder Patient zur Wundnachschau und zum Fäden ziehen wieder in der Klinik vorstellen. Grundsätzlich ist jedem Patienten zu empfehlen, sich etwa einem Jahr nach der Operation in der betreffenden Klinik zu einer Nachuntersuchung wieder vorzustellen.

  • Wie lange darf ich nach OP keinen Sport machen?

    Sie dürfen nach der Operation alles machen, was Ihnen nicht wehtut. Joggen und Fahrradfahren geht meist nach ca. 2 Wochen wieder, Kraftsportarten dauern meist 4-6 Wochen. Schwimmen dürfen Sie nach 2 Wochen wieder - auch im Warmbad. Mit dem Saunabesuch sollten Sie mindestens 8 Wochen warten.

  • Wann kann ich wieder arbeiten?

    Das hängt von Ihrem Beruf ab. Meist geht es bei nicht schweren körperlichen Tätigkeiten nach ca. 1 Woche wieder. Bei körperlich anstrengenden oder überwiegend stehenden Tätigkeiten dauert es meist 2 Wochen.

  • Wann darf ich wieder schwer heben?

    Sie sollten sich die ersten 14 Tage zurückhalten. Es ist jedoch nicht wie bei der Operation eines Leistenbruchs, dass die Naht wieder platzen kann.

  • Kann man Krampfadern auch im Sommer operieren?

    Uneingeschränkt ja! Es gibt nach wie vor bei Patienten und einweisenden Ärzten Vorbehalte gegen die Krampfader-Operation im Sommer. Weder aus medizinischer noch aus ästhetisch-kosmetischer Sicht gibt es Gründe, die dagegen sprechen. Die Abheilungsphase ist kurz, schon nach wenigen Wochen können Sie wieder baden, und auch Sonnenlicht schadet nicht. Und in jedem Fall ist das Ergebnis ästhetisch ansprechender als der Zustand vor der Operation.

  • Kommen Krampfadern wieder?

    Eine Operation ist keine Garantie für ein krampfaderfreies Leben. Sie haben jedoch gute Chancen dauerhaft keine neuen Krampfadern zu bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus einer operierten Leiste wieder Krampfadern bilden liegt bei unter 10%.

  • Kann man Krampfadern vorbeugen?

    Da bei der Entstehung von Krampfadern die Veranlagung eine große Rolle spielt, haben Sie selbst nur einen geringen Einfluss. Sie sollten sich aber ausreichend bewegen und Übergewicht vermeiden. Das Tragen von Kompressionsstrümpfen verhindert nicht die Entstehung von Krampfadern, sondern ist deren Therapie.

  • Welche Sportarten sind günstig/ungünstig bei Venenerkrankungen?

    Regelmäßige Bewegung ist für jeden Venenerkrankten wichtig. Sportarten wie Schwimmen, Jogging, Venenwalking, Spaziergänge und Radfahren sind gut für die Waden und Beinmuskulatur. Kraftsportarten sind nicht geeignet, ebenso Sportarten, bei denen die Beanspruchung abrupt und kurzfristig ist wie bei z.B. Tennis oder Squash.

  • Reichen Kompressionsstrümpfe?

    80% der Wirkung eines Kompressionsstrumpfes entfaltet sich am Unterschenkel, lediglich 20% am Oberschenkel. Es ist daher für den Erfolg der Kompressionstherapie nicht notwendig, das gesamte Bein zu komprimieren. Aus diesen Gründen ist ein Kompressionskniestrumpf in den meisten Fällen ausreichend. Natürlich kann auf Wunsch des Patienten oder bei Rockträgerinnen auch ein Oberschenkelstrumpf getragen werden.

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