Postthrombotisches Syndrom (PTS)

Als Postthrombotisches Syndrom bezeichnet man mehrere Symptome, die nach einer Thrombose der tiefen Bein- und Beckenvenen bestehen bleiben. Diese können sich auch im Laufe der Zeit (Monate bis Jahre) entwickeln.

Krankheitsbild

Das Postthrombotische Syndrom entsteht als Folge einer komplett defekten, tiefen Venenklappe. Dadurch kann die Vene das Blut nicht funktionsgemäß zum Herzen pumpen, und es kommt zum Rückstau des Blutes. Als Folge der venösen Stauung kommt es zu einer Minderversorgung der Haut. Dies führt dann zu Symptomen (Folgeerscheinungen), wie der Ausbildung von Ekzemen (häufig schubweise auftretende, entzündliche Krankheit der Oberhaut; meist juckend und ohne Narbenbildung abheilend), bräunlichen Pigmentierungen oder einer Sklerose (krankhafte Verhärtung) der Haut und Unterhaut. Im Laufe der Jahre kann dies bis zu einem offenen Bein (Ulcus cruris) fortschreiten.

Behandelnde Ärzte

Diese Behandlungen werden von unseren Experten für Venenchirurgie durchgeführt.


Dr. med. Frank Wolter
Chefarzt
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Dr. med. Jörg Reiser

Leitender Oberarzt
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Artemed-Fachklinik Prof. Dr. Dr. Salfeld GmbH & Co. KG
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