Diagnose- und Therapiezentrum
für Venen, Arterien und Lymphgefäße

Stammvarikosis

Die Hauptursache für Krampfadern ist eine angeborene Bindegewebsschwäche, die über eine Ausweitung der Venenwand zu einem Verlust der Klappenfunktion in den oberflächlichen Venen führt. Als Folge zeigen sich an den Beinen erweitert geschlängelt verlaufende Venen, die sog. Krampfadern (Varizen). Unbehandelt können Krampfadern über die Ausbildung eines venösen Bluthochdruckes im Bein zu Folgeerkrankungen wie Hautverfärbungen, Stauungsekzemen, Venenentzündungen bis hin zu einem offenen Bein führen. Von einer Rezidivvarikosis spricht man, wenn nach einer erfolgten Therapie Krampfadern wieder auftreten.

Krankheitsbild

Das menschliche Bein verfügt über oberflächliche und tiefe Venen. Die tiefen Venen sind für den Rücktransport von ca. 90% des Blutes verantwortlich, die oberflächlichen Venen transportieren nur ca. 10%. Bei Krampfadern (Varizen) bestehen irreversible Erweiterungen derjenigen Venen, die das Blut zum Herzen zurückleiten. Häufig ist die Ursache für Krampfadern ein angeborener Defekt der Venenwand und ein Verlust der Venenklappenfunktion. Auch Bewegungsmangel, Ernährungsgewohnheiten und hormonelle Einflüsse können zu einer Stammvarikosis führen. Über 90% der Krampfadern betreffen die Beinvenen.

Behandelnde Ärzte

Diese Behandlungen werden von unseren Experten für Venenchirurgie durchgeführt.


Dr. med. Frank Wolter
Chefarzt
Profil (PDF-Datei)


Dr. med. Jörg Reiser
Leitender Oberarzt
Profil (PDF-Datei)

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