Venenentzündung

Eine Thrombophlebitis ist eine Entzündung der oberflächlichen Venen, meist als Folge einer Krampfadererkrankung. Hierbei kommt es zur Gerinnselbildung des Blutes in einer oberflächlichen Vene mit Entzündung der Venenwand.

Krankheitsbild

Die Entzündung äußert sich in einem schmerzhaften, oberflächlich geröteten und überwärmten Venenstrang. Es besteht die Gefahr, dass sich diese Entzündung zu einer tiefen Beinvenenthrombose erweitern kann. Bei einer Thrombophlebitis sollte deshalb immer ein Venenspezialist aufgesucht werden.

Therapie

Die Behandlung der Thrombophlebitis erfolgt meist konservativ, d.h. ohne einen operativen Eingriff. Je nach Ausmaß der Thrombophlebitis kommen verschiedene Maßnahmen zur Anwendung.

Dazu gehören:

  • lokale Kühlung
  • Kompressionstherapie
  • Gabe von schmerzlindernden und antientzündlich wirkenden Medikamenten
  • Gabe von niedermolekularem Heparin oder Fondaparinux

In seltenen, schweren Fällen ist eine notfallmäßige Operation erforderlich, welche jederzeit in unserer Klinik durchgeführt werden kann.

Das tatsächliche Ausmaß einer Thrombophlebitis lässt sich erst mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung eingrenzen. Mittels einer farbcodierten, dreidimensionalen Ultraschalluntersuchung kann der Arzt auch entscheiden, ob eine tiefe Venenthrombose droht.

Eine kurzfristige gründliche Diagnostik und konsequente Therapie der Thrombophlebitis oder Thrombose ist deshalb so wichtig, weil diese mit dem Risiko einer lebensbedrohlichen Lungenembolie einhergehen können.

Sowohl für Patienten, als auch für medizinisches Personal und Ärzte haben wir ein 24h-Thrombose-Notfalltelefon unter der Nummer: 05731 182-103 eingerichtet.

Dr. med. Frank Wolter

Chefarzt
Facharzt für Allgemeinchirurgie, für Gefäß- und Endovaskularchirurgie, Phlebologie und Notarzt

Fax:
05731 182 - 100